Trainingstipps von Sonja von Opel

 

Sonja von Opel, geboren am 14. März 1976 in Mainz am Rhein, lief 2003 zum ersten Mal einen Marathon in 3.58h. Im Laufe der folgenden sieben Jahren hat sie sich um über eine Stunde verbessert: 2010 gewann sie den FREIBURG MARATHON in 2.53.33h. Sie nennt sich selbst eine "ambitionierte Hobbyläuferin" und gibt in ihrem Beruf als Personal Trainerin all ihre Erfahrungen an Anfänger und Fortgeschrittene weiter:

1. Das Ziel muss stimmen

Oberstes Prinzip für Erfolg und Spaß am Laufen ist eine realistische Zielsetzung. Offen und ehrlich muss jeder Läufer, der ein Wettkampfziel verfolgt, seine Vorhaben für sich selbst formulieren. Die angestrebten Zeiten sollten eine Herausforderung sein aber nicht völlig unerreichbar. Ein bestimmtes Ziel erfordert einen bestimmten Trainingsaufwand und bevor man in die Trainingsphase einsteigt muss klar sein, ob das geforderte Zeitbudget überhaupt neben Familie und Arbeit zur Verfügung steht.

2. Die Zeit muss stimmen

Ein bestimmtes Ziel erfordert einen bestimmten Trainingsaufwand und bevor man in die Trainingsphase einsteigt muss klar sein, ob das geforderte Zeitbudget überhaupt neben Familie und Arbeit zur Verfügung steht. Wer Karriere machen will, kann nicht gleichzeitig 20 Stunden pro Woche trainieren. Wer gerade Nachwuchs bekommen hat, verfügt nicht unbedingt über ausreichend Schlaf und Flexibilität.

3. Der Kopf muss stimmen

Das Laufen ist unser Hobby und soll uns Freude machen. Wer aber ambitioniert trainiert, geht in diesem Punkt eine Gradwanderung. Grenzen werden nur verschoben, wenn sie erreicht ober gar überschritten werden. Wir müssen also manchmal aus der sogenannten Komfortzone raus und uns im Training mit Tempoläufen oder langen Läufen quälen. Wenn der feste Wille im Kopf verankert ist, das formulierte Ziel erreichen zu wollen, gelingt das. Wer sich nicht sicher ist, ob er diese Quälerei tatsächlich braucht, wird früher oder später am eigenen Schweinehund scheitern.

4. Der Körper muss stimmen

Nur ein gesunder Körper kann volle Leistung bringen. Wer hart trainiert, braucht mehr Schlaf, mehr gesunde Ernährung und mehr Entspannung. Mehr Schlaf bekommt man am ehesten, wenn man eine halbe Stunde früher als sonst ins Bett geht. Mehr gesunde Ernährung erreicht man, indem man fünfmal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse zu sich nimmt und mehr Entspannung bekommt der Körper durch Yoga, Sauna und Massage.

5. Der Wettkampf muss stimmen

Damit am großen Tag X nichts schief geht, müssen viele Faktoren stimmen: das Wetter, die Ernährung, der Biorhythmus, die Stimmung an der Strecke und die Gruppe, in der man läuft. Aber: man kann dem Glück auf die Sprünge helfen. Wer seine "Hausaufgaben" gemacht hat, den kann auch ein verregneter Wettkampftag nicht aus der Bahn werfen. Viel Erfolg!



Newsletter bestellen

E-Mail eingeben und absenden

FINDE UNS AUF FACEBOOK


TERMINVORSCHAU